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Urheber: Roland Bergmann Dipl. Ing. (FH) Architekt

Im Überblick

1 Giebelgaube
2 Schleppgaube
3 Flachdachgaube
4 Walmgaube mit First
5 Gaube mit Bogendach
6 Walmgaube
7 Gaube mit zeltdachförmigem Dachaufbau
8 Lukarne
9 schräge Schleppgaube
10 liegende Schleppgaube
11 Zwerchdach mit Satteldach und gedecktem Dreiecksgiebel
12 einseitiger Dachreiter
13 Fledermausgaube
14 Dreiecksgaube
15 Dachreiter

A gedeckter Dreiecksgiebel
B gedeckter Trapezgiebel mit Krüppelwalm
C Walm
D freier Giebel / Treppengiebel

Quelle: Wikipedia 

© Sascha Pöschl (Mailtosap) via Wikipedia
Quelle: Sascha Pöschl (Mailtosap) via Wikipedia

First

Als Dachfirst (kurz First), bezeichnet man die, meist waagerechte, obere Kante eines Satteldaches oder anderer Dachformen. Bei gewölbten und runden, tonnenförmigen Dachkonstruktionen verläuft der First am Scheitelpunkt des Bogens. 
Quelle: Wikipedia 

Author: KDS444 via Wikipedia

Giebel

Der Giebel ist die obere abschließende Wandfläche eines Gebäudes im Bereich des Daches. Der dortige Dachrand wird als Ortgang bezeichnet. Giebel kann auch die Kurzform für Giebelwand sein, die gesamte bis zur Geländeoberfläche reichende Außenwand, die den eigentlichen Giebel trägt.

Die Form des Giebels hängt von der Dachform und -konstruktion ab. Bei der häufigen Form des Satteldaches entsteht das klassische Giebeldreieck. Bei einem Krüppelwalm entsteht eine trapezförmige Fläche, während ein Gebäude mit einem Walmdach keinen Giebel besitzt. Unter Bezug auf die Dachneigung (steil/spitz bzw. flach) existieren auch die Begriffe Spitzgiebel und Flachgiebel.

Grat und Kehle

Als Kehle bezeichnet man eine Linie am Dach, an der zwei Dachflächen dort aufeinandertreffen, wo es eine Innenecke des Gebäudes gibt, d.h. die Ecke hat im Grundriss auf der Innenseite einen Winkel von mehr als 180°.

Der Grat ergibt sich dagegen bei einer Außenecke, d.h. die Ecke hat im Grundriss auf der Innenseite des Gebäudes einen Winkel von weniger als 180°.
Quelle: Wikipedia 

By Ian Poellet (User:Werewombat) (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Ortgang

Der Ortgang bezeichnet den seitlichen Abschluss der Dachfläche am senkrecht stehenden Giebel.

Der Ortgang verbindet das Ende der Dachtraufe mit dem des Dachfirsts. Er schneidet sich mit keinen anderen Dachschrägen und wird als Stirn des Hauses bezeichnet. [..]
Das dem Ortgang folgende Gesims wird Giebelgesims oder Ortganggesims genannt.
Quelle: Wikipedia 

Pfette

Eine Pfette oder Dachpfette ist ein waagerechter Träger in einer Dachkonstruktion.

Je nach Lage wird zwischen FirstpfetteMittelpfette und Fußpfette unterschieden. Pfetten liegen in der Regel parallel zu First und Traufe eines Daches.

Quelle: Wikipedia

By Wouter Hagens (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Traufe

Als Dachtraufe, kurz Traufe, wird die Tropfkante am Dach eines Gebäudes bezeichnet. Hier fließt während eines Regens das gesammelte Wasser der Dachfläche ab, an der Traufe befindet sich daher in niederschlagsreichen Gebieten meist eine Dachrinne. Die Länge der Traufe entspricht der Dachflächenbreite.
Quelle: Wikipedia 

Sparren

Als Sparren oder Dachsparren bezeichnet man in Dachkonstruktionen die Träger, die von derTraufe zum First verlaufen und die Dachhaut tragen. In der Aufsicht sind sie üblicherweise rechtwinklig zum First angeordnet.

Die Gesamtheit der Sparren eines Daches bildet die Ebenen der Dachflächen und wird als Sparrenlage bezeichnet. Der Begriff der Sparrenlage kann auch die zeichnerische Darstellung einer Sparrenaufsicht ansprechen. Heute wird die zeichnerische Darstellung der Aufsicht auf die Gesamtheit der Sparren eines Daches, beispielsweise im Rahmen einer Ausführungsplanung, auch als Sparrenplan bezeichnet. Die Sparren eines Pfettendaches werden auch als Rofen bezeichnet.
Quelle: Wikipedia 

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