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Besser innen oder außen dämmen?

Innendämmung

Die Vorteile der Innendämmung sind, dass die Fassade erhalten bleibt und die Dämmung bei egal welcher Witterung angebracht werden kann. Die Innendämmung erlaubt auch ein schnelleres Aufheizen des Raumes.

Jedoch ist die Dämmstoffdicke meist begrenzt, da die Wohnfläche sonst zu stark reduziert wird. Wärmebrücken (also Punkte wo die Hitze schneller nach draußen gelangt) sind bei der Innendämmung praktisch unvermeidlich und man hat eine reduzierte Wärmespeicherfähigkeit. 

Außendämmung

Die Außendämmung hingegen, liegt als Dämmschicht über allen Schwachstellen und deckt die Wärmebrücken zu. 
 

Generell ist eine Außendämmung der Innendämmung vorzuziehen, es gibt dafür nur wenige Ausnahmen:

  • wenn die Fassade erhalten werden muss (Denkmalschutz)
  • wenn die Außendämmung technisch nicht möglich ist (Grundstücksgrenzen)
  • wenn das Gebäude schnell erwärmt werden soll (Wochenendhaus).

Vorsicht, dass Wasserleitungen die durch Außenwände verlaufen, nicht nach dem Anbringen einer Innendämmung zufrieren. 

 

Preis

Generell wird die Innendämmung oft als preisgünstige und leicht herzustellende Alternative angesehen. Dies ist bei nachträglicher Dämmung von zum Beispiel Kellerräumen sicherlich auch berechtigt.
Doch wird die Außendämmung dann angebracht, wenn ohnehin ein neuer Anstrich oder Putz fällig wäre, ist sie oft kosteneffektiver. 

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