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Vom Vorprojekt zur Realisation - Die Planung

Es gibt einige Basisregeln zum Vorprojekt, die Sie befolgen sollten.

Eine passende Größe – im Vorprojekt sollten Sie schon Ihre Familienplanung (oder Berufsplanung – Büro, Salon, …) möglichst mit einkalkulieren. Jeder Quadratmeter hat seinen Preis (Material, Heizkosten, Unterhalt).

Eine richtige Orientierung – Nord-Süd orientiertes Bauland bietet bessere Möglichkeiten um die Nutzung von gratis Energie zu optimieren. Ihr Architekt wird, wenn es im Bereich des Möglichen liegt, die Wohnräume nach Süden ausrichten, mit größtmöglichem Lichteinfall.  Garagen, Waschküche und Eingangstür werden meist nach Norden oder Westen ausgerichtet. Oft sind im  Erdgeschoss offene Räume ausgelegt. Traditionsgemäß ist die Etage mit den Zimmern (Schlafzimmern) deutlicher unterteilt.

Die Wahl der Werkstoffe

Wenn Ihr Neubau – oder Sanierungsprojekt in großen Linien steht, ist die Wahl der passenden Materialien von höchster Bedeutung. Es handelt sich um Ihre persönliche Entscheidung, die von einigen Faktoren abhängt:

  • Traditionelle Werkstoffe: für einen traditionellen Bau wird in unseren Breitengraden meist mit Backstein gearbeitet; Fassadensteine für die Außenmauern und Ziegelsteine oder Beton für die Innenmauern, getrennt von isolierenden Materialien. Das Dach besteht meist aus einem Dachstuhl aus Holz, bedeckt von Schiefer oder Dachziegeln.
  • Holzständerbau: ein Gestell aus Holzbalken und Querbalken wird aufgestellt, auf denen Wände aus Holz fixiert werden. In der Regel werden Fassadensteine von außen angebracht. Dach und Fundamente werden auf traditionelle Art und Weise errichtet.
  • Stahl: diese Technik kommt aus dem Industriebau. Ein Gerüst aus Stahl und Mauerwerk bildet den Kern. Für Fassade und Dach können verschiedenste Materialien benutzt werden.
  • Beton: Beton wird auf dem Bau ständig benutzt; bei den Fundamenten, den tragenden Elementen (Mauerwerk, Säulen, …), bei den tragenden Elementen von Flachdächern, beim Boden, bei Treppen, bei der Vollendung der Fassaden,…
  • Der bio-ökologische Bau: diese Art Bau basiert auf dem Respekt vor dem Menschen und der Umwelt. Die Sprache ist von fast unerschöpflichen Rohstoffen, verminderte Nutzung von chemischen Produkten, kleinstmöglichem Einfluss auf die Umwelt und größtmöglichem Recyclingpotenzial.

3D-Modell oder Modellbau

Ihr Architekt kann Ihnen dank neuester Technik das Projekt aus allen erdenklichen Winkeln, und in 3D darstellen. Machen Sie sich eventuell eine plastische Vorlage. Dies wird einiges verdeutlichen. Noch sind Anpassungen möglich. Sobald Sie dem Vorprojekt zugestimmt haben, beginnt Ihr Architekt mit dem Ausführungsplan, unabkömmlich für die Baugenehmigung.

 

Holen Sie sich Ihre Baugenehmigung

Die Anfrage zur Baugenehmigung muss vom Bauherrn unterschrieben und eingereicht werden. Vergessen Sie die Verwaltungskosten nicht. Was die Prozedur angeht:

  • Aktenkontrolle: innerhalb von 15 Tagen nach Einreichung erhalten Sie eine Empfangsbestätigung des Gemeindedienstes: entweder ist die Akte komplett oder man bittet Sie um zusätzliche Angaben oder Pläne.
  • Öffentliche Untersuchung: in manchen Fällen wird eine öffentliche Untersuchung eingeleitet. Mitbürger können eventuelle Einwände vorbringen. Einwände bedeuten nicht notwendigerweise das Aus für Ihr Projekt.
  • Meinungssammlung: Es kommt vor, dass die Gemeinde zu bestimmten Bauprojekten Ansichten von z.B. unabhängigen Organismen einholen muss.
  • Vorherige städtebauliche Erklärung: Normalerweise braucht man für jegliche Gebäudearbeiten oder Arbeiten, die die Umwelt beeinflussen, eine Baugenehmigung. Die Baugenehmigung wird von der Gemeinde ausgestellt, je nach Ansicht des Beamten der betroffenen Region. Die Ausschreibung eines Architekten ist ebenfalls nötig.
  • Annahme oder Weigerung? Wenn Sie innerhalb von 75 Tagen (für Gemeinden mit Handlungsbefugnis für Genehmigungen) oder 105 Tagen (für die anderen Gemeinden) keine Genehmigung erhalten, gehen Sie davon aus, dass sie stillschweigend verweigert wurde. Die Zustellung muss innerhalb der folgenden 10 Tage erfolgen.

Die Gemeinde muss ein bedingungsloses Einverständnis oder ein Einverständnis unter der Bedingung von Planänderungen geben. Im letzten Falle muss Ihr Architekt sich bei den Beamten der Gemeinde über die Beanstandungen informieren.

Wenn Ihre Anfrage akzeptiert wird, dann dürfen keine Änderungen mehr am äußeren Erscheinungsbild vorgenommen werden. Das Gleiche gilt für die Isolierung und technische Installationen, unter Androhung von harten Strafen.

Achtung: die Gültigkeit Ihrer Baugenehmigung ist auf 2 Jahre begrenzt.

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