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Kein Bild, kein Ton?


Faszinierend und wundersch√∂n erscheinen Blitze am Himmel. Zu jeder Jahreszeit kann sich ein Gewitter bilden. Jedoch allzu oft wird das hohe Gefahrenpotenzial der elektrischen Entladung √ľbersehen.

Das richtige Verhalten zum Selbstschutz ist gemeinhin bekannt: m√∂glichst nicht unter freiem Himmel aufhalten, nicht in der N√§he andere Personen, B√§ume oder sonstiger herausragender Objekte verweilen. Auch im Fahrzeug ist man relativ gut gesch√ľtzt, da es sich um einen farad√§yischen K√§fig handelt.

Aber wie sieht es mit Ihrem Haus aus?

Sie wollen nach einem Gewitter Ihren PC, Ihre HiFi-Anlage oder TV anstellen und es geschieht nichts? Sie denken, dass es sicher nicht am Gewitter liegen kann, da es keinen direkten Einschlag gegeben hat? Irrtum!

Gerade im elektronischen Zeitalter h√§uft sich das Schadenspotenzial. Ein Blitz, der in einem Radius von 2 Kilometern einschl√§gt, kann das Ende f√ľr Ihre elektronischen Ger√§te bedeuten. Es braucht demnach keinen direkten Einschlag in das Geb√§ude.

Der klassische Blitzableiter reicht nicht. Er kann zwar Brandsch√§den oder andere Geb√§udesch√§den verhindern, aber Ihre Elektroger√§te sch√ľtzt er nicht ausreichend.

Warum nicht?
Schl√§gt der Blitz in der N√§he Ihrer Wohnung ein, etwa in einen Mast, ein Nachbarbaus, eine Wiese oder eine Telefonleitung, sucht sich die frei gewordene Energie stets den Weg des geringsten Widerstandes √ľber das beste Leitmaterial. Eine elektrische √úberspannung w√ľtet einer Flutwelle gleich unkontrolliert durch die Umgebung, am liebsten nat√ľrlich elektrischen Leitern entlang.

Wohin mit der Energie?
Wenn Sie keinen Blitzschutz installiert haben, findet die elektrische Ladung den schnellsten Weg zu einem schwachen Gerät und setzt es außer Gefecht. Da moderne Geräte ein komplexes Innenleben aufweisen, das auf kleinstem Raum montiert ist, zerstört die Überspannung in der Regel diese Anlage, ob Computer, TV-Gerät, Telefon oder HiFi-Anlage.
Bei Vernetzung der verschiedenen Systeme hat die elektrische Entladung noch leichteres Spiel.
Dar√ľberhinaus bedarf es nicht mal eines Blitzeinschlages um Sch√§den an elektrischen Ger√§ten hervorzurufen. Oft reichen Schaltvorg√§nge der Energieversorger, Spannungsschwankungen im Netz oder Ausschalten von L√ľftern und Leuchtr√∂hren schon aus.¬†

Fazit: Der äußere Blitzschutz sollte unbedingt in Kombination zu einem inneren Überspannungsschutz stehen.

Zur Erdung Ihres Hauses wird in der Regel eine Potenzialausgleichsschiene angebracht. Der Grund: Schutz gegen die Gefahren des Stromnetzes. Der √§u√üere Blitzableiter muss mit dieser Schiene verbunden werden. Nachteil jedoch ist, dass bis zu 50 % der elektrischen Blitzentladung so ins Geb√§ude gelangen. Alle geerdeten Apparaturen bekommen dadurch die Blitzspannung ab ‚Äď also die Waschmaschine genauso wie der Elektroherd, Sp√ľlmaschine, die Heizung und Ihr PC. √úberspannungssysteme, die sich leicht nachtr√§glich ins Geb√§ude einbauen lassen, bieten Schutz vor dieser √úberdosis Strom.

Ihr Fachmann empfiehlt einen 3-Stufen-Schutz

  • Au√üen: Blitzableiter zum Brand ‚Äď und Geb√§udeschutz
  • Innen: √úberspannungsableiter in der Elektroverteilung zum Schutz vor den Gefahren des Stromnetzes
  • Am Endger√§t: √úberspannungsschutz beispielsweise in Form eines Schutzadapters, als zus√§tzliche Sicherheit gegen elektrische Entladungen. Einfach und leicht selbst anzubringen.


ACHTUNG: Blitz - und √úberspannungsableiter sollten nur von ausgebildeten Fachhandwerkern angebracht werden. Lassen Sie sich auf jeden Fall beraten.

Verlieren Sie bitte versicherungstechnische Aspekte nicht aus den Augen. Bei direktem Einschlag eines Blitzes sind wir in der Regel gut versichert durch Geb√§ude ‚Äď oder Hausratsversicherung. Aber wie ist es bei Sch√§den, die durch einen indirekten Treffer verursacht werden, also durch einen Einschlag in der N√§he des Hauses?
Sprechen Sie mit Ihrem Versicherungsmakler.

Zusammengefasst: 4 Tipps zur Orientierung

  • Beste Sicherheit bietet nur ein Drei-Stufen-Schutz, eingebaut vom Fachhandwerker.
  • √úberspannungsschutz muss sowohl in der Steckdose (230 V) als auch in der Schwachstromanlage (Telefon-, Antennen- und Steuerleitungen) eingebaut werden.
  • Der Ger√§tehersteller sollte f√ľr die Funktionsf√§higkeit garantieren.
  • Die richtige Beratung bei einem unserer Spezialisten, auch f√ľr Versicherungsaspekte, ist wichtig.



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