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Ameisenbekämpfung

Ameisen sind flei√üige Tiere und haben eine wichtige Rolle im √Ėkosystem. Im Garten jedoch werden sie rasch l√§stig: Sie unterw√ľhlen Terrassen und verteidigen Blattl√§use ‚Äď hierf√ľr bei√üen sie N√ľtzlinge wie Marienk√§ferlarven tot. Deswegen gilt f√ľr viele Gartenliebhaber: Ein Zuviel ist unangenehm.

1. Vorbeugen

Um die Tiere nicht anzulocken, sollte es keine Nistpl√§tze geben: Verwenden Sie als Bett f√ľr Pflastersteine keinen Sand, sondern Basaltsplitt. Und dichten Sie die Fugen mit M√∂rtel ab ‚Äď hilft auch gegen Unkraut. So unterbinden Sie vor allem die Ausbreitung der Schwarzen Wegameise.

2. Umsiedeln

Sind die Krabbler aber bereits da, ist das Ausquartieren eine tierschonende L√∂sung: F√ľllen Sie einen Blumentopf mit Holzwolle ‚Äď mit der √Ėffnung nach unten auf die Ameisenstra√üe stellen. Die Tiere verlegen h√§ufig ihren Bau in diese attraktive Unterkunft. Der Umzug ist abgeschlossen, wenn auch die Puppen in den Topf getragen wurden (meist nach wenigen Tagen). Nun alles an einen neuen Standort bringen. Dieser sollte mindestens 30 m vom alten Nest entfernt sein ‚Äď sonst kommen sie in den alten Bau zur√ľck.

3. Vertreiben

Tummeln sie weiterhin umher, kann man ein Hausmittel versuchen: Legen sie Lavendelbl√ľten, Gew√ľrznelken, Chili oder Zitronenschale auf die Ameisennester und -stra√üen. Der Duft ,stinkt‚Äė den Tieren, und sie gehen freiwillig. Auch Kreidepulver oder Gartenkalk haben sich bew√§hrt, denn Ameisen √ľberqueren keine alkalischen Substanzen. Streuen Sie eine d√ľnne Linie, um eine Barriere zu errichten ‚Äď z.B. vor ihrer Terrassent√ľr.

4. Bekämpfen

Im Garten kommen meist zwei unterschiedliche Ameisenarten vor: die Schwarze und die Gelbe Wegameise. F√ľr eine geziele Bek√§mpfung m√ľssen K√∂der nah am jeweiligen Nest plaziert werden (siehe Infokasten). Wer einen Staat dauerhaft ausrotten will, muss die K√∂nigin beseitigen. Im Fachhandel gibt es spezielle K√∂der, die von den Arbeiterinnen in den Bau getragen und dort auch von der K√∂nigin verzehrt werden (z.B. Loxiran AmeisenBuffet von Neudorff). Achten Sie vor einer Bek√§mpfung aber genau darauf wer in ihrem Garten krabbelt ‚Äď Waldameisen stehen unter Naturschutz.

 

 

 

Steckbrief Schwarze Wegameise:

Diese Art kommt am h√§ufigsten in G√§rten vor: die Arbeiterinnen werden ca. 3‚Äď5 mm gro√ü und sind br√§unlich bis schwarz gef√§rbt. Ihre Nester bauen sie gerne in Mauerspalten oder unter Pflasterfl√§chen.

Steckbrief Gelbe Wegameise:

Deutlich kleiner und gut an der hellen Bernsteinfarbe zu erkennen ist diese Art ‚Äď oft auch Wiesenameise genannt. Ihre Nester sind meist unter Rasenfl√§chen und an den aufgesch√ľtteten Erdh√ľgeln zu erkennen.